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Mittwoch,
17.05.2000
Heute
wenden wir uns Richtung Süden. Es geht relativ früh los, da wir
in den „Parque Nacional de Timanfaya“ möchten .
Es geht also an Costa Teguise und Arrecife,
dann an Puerto del Carmen und Yaiza vorbei
in das Gebiet des Nationalparkes, wo man mit Kamelen reiten kann
und
rund um ein Informationscenter eine Route angelegt ist. Diese „Ruta
de los Volcanos“ ist für PKWs gesperrt. Daher steigen wir auf einen
Bus um , der
uns durch diese Gegend führt. Während der Fahrt wird
über Tonband die Geschichte dieser ehemals fruchtbaren Region erzählt
, die
durch langandauernde Vulkanausbrüche total zerstört wurde . Uns
werden einige Vulkankegel , die
verschiedensten Erstarrungsformen der Lava und
bizarre Landschaften gezeigt . Man
hat auch Ausblicke auf die Umgebung , die
von den Vulkankegeln dominiert wird .
Nach der Rückkunft beim Informationscenter werden
wir zu einem Platz geführt , wo
uns gezeigt wird, dass die Erde hier noch nicht zur Ruhe gekommen
ist. Die Hitze unter der Erde ist so groß, dass Stauden zu
brennen anfangen , Wasser
wie
ein Geysir ausfährt und
ein Restaurant im Center einen Grill damit betreibt .
Von
hier aus fahren wir nun zum Kamelreiten . Wir
warten bis eine „Karawane“ mit Passagieren voll besetzt ist . Die
ganze Angelegenheit ist wackelig und lustig . Nur
leider fühlt man sich wegen der Länge des Rittes, eigentlich muss
man sagen wegen der Kürze verschaukelt .
Wir fahren an Yaiza vorbei Richtung
Westküste nach El Golfo . Hier
ist ein Vulkan zur Hälfte ins Meer gesunken . Man
kann in seinem Krater herumspazieren und findet dabei die für hier
typischen Olivine .
Wir befinden uns an der nördlichen
Seite des Vulkans und kommen von hier aus nicht in den Krater . Wir
spazieren an der Küste mit ihrem schwarzen Sand und
beschließen dann in El Golfo einen Kaffee zu trinken .
Danach sehen wir uns die Küste an und
fahren an die südliche Seite des Vulkans, „Charco de los Clicos“.
Hier spaziert man direkt
in den Krater hinein und
zu den grünlich gefärbten Kratersee . Uns
gefällt es hier und
so spazieren wir am Strand entlang . Nach
einiger Zeit bemerken wir, dass im schwarzen Sand lauter
Mini-Olivine herumliegen . Und
so fangen wir an diese Steinchen einzusammeln .
Weiter im Süden liegen die „Los Hervideros“
,
die wir uns natürlich auch ansehen .
Es handelt sich hier um einen Küstenabschnitt ,
der vom Meer unterhöhlt ist und
in dem sich das Meer in der Brandung durch Gischt und
Geräusche bemerkbar macht .
Noch
weiter im Süden liegen die „Salinas de Janubio“ .
Hier wird aus dem Meereswasser das Salz gewonnen .
Nun fahren wir weiter in Richtung Playa
Blanca, biegen aber vor dem Ort nach rechts weg. Wir möchten zum
Leuchtturm „Faro de Pechiguera“ .
Von hier aus sieht man auf Playa Blanca ,
auf Fuerteventura und die davor liegende Isla de Lobos .
Wir machen kurze Rast im Schutze der Leuchttürme .
Dann fahren wir nach Playa Blanca hinein .
Hier kaufen wir ein
und machen an der Uferpromenade einen
Spaziergang .
Nun geht es vorbei an der Anlegestelle
für die Fähre nach Fuerteventura auf
einer nichtasphaltierten Straße zurück ins Landesinnere bis
wir wieder die Straße nach Arrecife erreichen .
Am nordöstlichen Stadtrand von Arrecife liegt das „Castillo de San
Jose“ .
Dieses ist unser nächstes Ziel .
Hier werden moderne Kunstwerke ausgestellt ,
die uns nicht besonders gefallen .
Was uns hier wirklich fasziniert ,
ist die Art und Weise wie die schwarzen Vulkansteine zu Straßenpflaster
verarbeitet sind .
Wir
machen uns im Hotel einen angenehmen Abend .
Wen
es interessiert, wie unsere Hotelanlage und Appartements aussehen,
kann dies hier erfahren: Hotel.
Und
wer wissen will, welche Farbe Sangria hat, der kann hier nachschauen:
Sangria.
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